Das FSHH-Team testet die neuen Silverback E-MTB

Ostern haben wir die ersten E-Mountainbikes getestet. In der wunderschönen Eifel durften wir bei bestem Wetter die User Experience E-MTB gründlichst nachvollziehen. UX-Weekend, so hatten wir die Aktion getauft.

Los ging es mit dem initialen, dem allerersten Zusammenbau der Fahrräder. Ging schonmal ganz gut. Zumindest für mich, denn ich war nicht dabei. Aber Timo hat da ganze Arbeit geleistet. Sogar nahezu ohne Anleitung, beteuert er ;)


Am ersten Tag, des super sonnigen Osterwochendes, sollte es eine Tour mit der ganzen Familie sein, also in diesem Fall 3 Familien. Anhänger, Kindersitze, Kindersitze, Anhänger, Fahrradverbindungsstangen, Akkus laden, so eine Vorbereitung sollte man am besten ein paar Tage vorher beginnen. Vielleicht auch Namen an die Räder kleben, damit keiner leer ausgeht, aber lassen wir das... Alles geschafft, alle angeschnallt und aufgestiegen, die ersten 200 m sind geradelt und dann: Allemann halt! Hier ist etwas komisch... So ein E-MTB hat ja E, aber diese irgendwie nicht. Schnell machen 3 Männer den Sichtcheck, da fehlt was. Ein klitzekleiner Magnet für die Geschwindigkeitsensoren. Ein entscheidendes Teil sag ich euch! Blöd, aber wir waren ja zum Glück nicht soo sportiv unterwegs. Daher hat es dem schönen Ausflug keinen Abbruch getan. UX Fazit: E-MTB ohne E ist dann irgendwie nicht so cool, aber zu Not auch kein Problem, und das kann man nicht bei jedem E-Bike behaupten.


Aber es stand ja noch Tag 2 an, die Tour um die Bikes mal richtig zu testen. Offroad und überallhin wo man hin, drüber und durch will! Da allerdings Feiertag war, konnten wir die Magnete nicht mehr besorgen - sollte das Wochenende an diesen kleinen Magneten scheitern?


Zum Glück nicht. Nach etwas Internetrecherche, die Lösung, einfache Haushaltsmagnete tun es auch. Also zumindest könnte es damit funktionieren. Hat es dann auch.

Namensschildmagnet in Kombi mit Tesafilm, Lifehack! Dann kann es losgehen! Diesmal sportlich. Diesmal zu dritt.





Los geht es am Bütchenbacher See. Wege genutzt, die da eigentlich gar nicht waren, super Wetter, großartige Stimmung! Dann weiter, eher so ungeplant, mal hier den Berg hoch, mal da. Einen kleines Getränk auf die Stimmung, mitten in der Natur. Herrlich! Da war sie - die Euphorie. Gespeist aus einer Mischung von Aufbruchstimmung, Adrenalin und Freiheitsgefühl. Und sie blieb.


Anschließend ging weiter nach Kronenburg. "Da vorne links hoch, richtig schön!" - wir wunderten uns ausdrücklich über Timo's Ortskenntnisse. Aber Recht hatte er. Wir übernachteten im Schlosshotel, wo wir überraschender Weise ein super Angebot erhalten hatten. Die Fahrräder dürfen den Hochzeitssaal als Stall nutzen. Wir hatten einen Lauf.




Am nächsten Morgen dann früh wieder los, zurück natürlich eine andere Strecke. Bergauf, bergab, das Lächeln blieb uns ins Gesicht geschrieben.


Dann auf ebener Straße plötzlich und völlig unerwartet, liegt Gerry vor mir auf Straße. Kein ungefährlicher Sturz, aber zum Glück außer ein paar kleineren Blessuren nichts passiert. Wir sollten doch wirklich mit Helm fahren.


Weiter zurück, die Akkus halten, am Ende noch mal ein wunderschöner Trail bis zum Ausgangspunkt. Die Motivationsakkus sind erst mal voll aufgeladen. Das wollen wir euch und allen anderen da draußen auch zugänglich machen. FSHH!



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